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  • In dem Fall wäre die zweigleisige Strategie mindestens verpflichtend. Weil aktuell ist es ja so, dass man, wenn man der Bundesregierung auf einem sozialen Medium zuhören möchte, nur rechte Plattformen zur Verfügung stehen. Mittig-/Linksinteressierte gehen dann leer aus, oder müssen sich halt mit dem rechten Kram abfinden.

    Finde zweigleisig auch schon schwierig, aber es müssen mindestens die Alternativen, die da sind, auch genutzt werden. Sonst kommt man doch auch hier seinen “verfassungsrechtlichen Informationsauftrag” nicht nach.



  • Meist begründen sie dies mit dem verfassungsrechtlichen Informationsauftrag, der sie angeblich dazu zwinge, auf der auf rechts gepolten Propagandaplattform des US-Unternehmers Elon Musk zu bleiben.

    Na, was haben wir denn hier für Hirnakrobatik?

    Ansonsten gilt:

    1. Twitter/X boykottieren = wichtig
    2. Fediverse integrieren = wichtiger

    Es ist nicht entschuldbar, dass die Bundesregierung Twitter/X weiter nutzt, während sie das Fediverse liegen lässt. Die bessere Alternative liegt vor ihren Füßen. Man könnte sogar beides gleichzeitig nutzen, wenn man Twitter/X so doll lieb hat. Das sie es überwiegend nicht tut, spricht eine Sprache.







  • Ok, ich versteh den Punkt den du machen willst und es ist sicherlich technisch korrekt. Aber es als “dumm” zu bezeichnen oder “unfassbar plump” finde ich dennoch arg übertrieben. Wenn man böse wäre, könnte man sicherlich auch Pedantismus entgegensetzen.

    Sprache ist wichtig, ja, aber am Ende wird in der Alltags-Kommunikation immer auch ein Gefühl für das Gemeinte vorausgesetzt. Irgendwann wird es halt auch sprachlich unpraktikabel, wenn man sagt: “Geschichte reimt sich in Bezug auf den Monat Dezember, der Geschwindigkeit der Erdrotation und der Scheidungsquote”. Ich übertreib mal absichtlich etwas.

    Sollte man diesen Satz also lassen, weil er im sprachlichen Gebrauch oft zu unpräzise verwendet wird? Keine Ahnung. Aber dann müsste man konsequenterweise auch an tausende ähnlich gelagerte Sprüche ran und ich halte das praktisch für nicht sehr realistisch…

    Aber jeder hat da so seine Triggerpunkte schätze ich. Für mich reicht es jedenfalls, mit “reimen” auszudrücken, dass es eben keine 1:1-Kopie ist.




  • Also stört dich die fehlende Präzisierung, wenn jemand sowas sagt, wenn ich es richtig verstehe?

    Wenn ich jetzt beispielsweise den Nationalsozialismus heranziehe, würde ich sagen, natürlich wiederholt sich die Geschichte nicht (1:1-Kopie): Wir haben keinen Österreicher mit einem merkwürdig kurzen Bart an der Macht und es werden (zumindest aktuell) keine Menschen im industriellen Maßstab getötet.

    Aber es reimt sich: Wieder haben wir es mit einer verängstigten Gesellschaft zu tun, die irrational handelt. Wieder geht es gegen Ausländer/Juden/Kranke/sozial Schwache usw. - Es gibt auffällige Ähnlichkeiten, aber eben keine 1:1-Wiederholungen.

    So sehe ich es zumindest.

    Edit: Wörter.


  • Und der Schlüssel um Demokratien kaputt zu machen, sind offensichtlich Medien, die Leuten bewusst Angst machen. Wenn das nicht wäre, würde man sicherlich etwas entspannter darüber denken. Aber Emotionen sind in Demokratien echt eine besonders gefährliche Sache, wenn die Wähler absolut keine Medienkompetenz besitzen.