• phneutral@feddit.org
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    1 day ago

    Der Vetter ist in den letzten Jahren immer unsympathischer geworden.

    Bei Rechtsthemen finde ich mich inzwischen bei Chan-jo Jun deutlich besser aufgehoben. Zusammen mit mit HateAid, Marc-Uwe Kling und Eckard von Hirschhausen setzen sie sich schon seit einem Jahr dafür ein die Rechtslage im Bereich Deepfakes zu schärfen und die Produktion strafbar zu machen. Das ist meiner Meinung nach der richtige Ansatz. Vetter zündet hier nur Nebelkerzen.

    • Chemo@feddit.org
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      23 hours ago

      Ich fand ihn in der Vergangenheit auch nicht unbedingt immer sympathisch aber in diesem Fall hat er doch Recht, oder nicht? Er argumentiert ja sehr schlüssig, dass Ulmen nach gegenwärtiger Gesetzeslage Haftstrafen bis zu 5 Jahren erwarten. Das kommt mir schon hinreichend vor.

  • Aniki@feddit.org
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    2 days ago

    Seh ich auch so. Bei der ganzen Aufregung sollte man das Luft holen zwischendurch nicht vergessen und einmal prüfen ob die ganze Aufregung darüber dass es bei uns angeblich eine Gesetzeslücke gibt überhaupt gerechtfertigt ist.

    Identitätsdiebstahl und vieles andere sind nämlich sehr wohl bereits strafbar, und das schon seit vielen Jahren. Das gilt auch im Internet.

  • A_norny_mousse@piefed.zip
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    2 days ago

    Wer das nicht ganz auf’m Schirm hatte (wie ich): es geht um die Schauspielerin Collien Fernandes die ihren Ex-Mann Christian Ulmen verklagt.

    Für die deutschen Behörden besteht schon wegen des Grundsatzes, dass wegen des gleichen Vorwurfs nicht in mehreren EU-Staaten gleichzeitig ermittelt wird, überhaupt kein Grund für Betriebsamkeit.

    Kurz gesagt: Die nun mit Vehemenz losgetretene Debatte über angebliche Lücken im deutschen Strafrecht ist für diesen konkreten Fall momentan so relevant wie ein Regenschirm in der Sahara. Dass die Anzeige in Spanien liegt, hat vermutlich einen guten Grund. Spanien hat sein Sexualstrafrecht 2022 mit dem vieldiskutierten Prinzip „Solo sí es sí“ verschärft und so ziemlich jede sexualbezogene Handlung ohne Konsens strafbar gemacht – auch virtuelle. In Spanien gibt es tatsächlich eindeutigere und härtere Tatbestände für die Verfolgung virtueller Taten.

    Aber bedeutet das im Umkehrschluss, das deutsche Strafrecht ist auf solche digitalen Übergriffe nicht oder nicht ausreichend vorbereitet? Wer das jetzt reflexartig behauptet, sollte einfach mal einen Blick ins Strafgesetzbuch werfen. Dort gibt es bereits die passenden Schubladen für Strafverfolger – sofern derartige Vorwürfe in Deutschland Thema würden.

    Der Artikel führt dann weiter aus dass es diesbezüglich keine Gesetzeslücken gibt in D-land.

    Meine Frage wäre dann: Hat die Behauptung dass sexuelle Straftaten im Netz und IEL nicht ausreichend geahndet werden Grund? Ich glaube ja, aber ich gestehe dass es ein nur gefühltes Ja ist.

    • ComfortableRaspberry@feddit.org
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      2 days ago

      Deutschland hat ein generelles Problem damit digitalen Straftaten nachzugehen. Magazin Royal hatte sich vor Jahren auch Mal mit dem Thema befasst.

      Ich befürchte auch, dass die Auswirkungen solcher Straftaten in vielen Köpfen immer noch unterschätzt werden, weil “ist ja nur im Internet”. Es wird, in meiner Wahrnehmung, nicht wichtig genug genommen.

      Fernandes hatte in einem Interview auch erklärt, dass die progressive Einstellung Spaniens beim Umgang mit Straftaten wie dieser mit ein Grund war, sich nach Spanien zu orientieren. Dass Deutschland da hinterher hinkt ist ja auch erst Mal nichts neues. Wobei man sich hier ja erfreulicherweise zumindest mal anschaut, was Spanien so macht.

      • A_norny_mousse@piefed.zip
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        2 days ago

        digitalen Straftaten (…) “ist ja nur im Internet”

        *seufz* gilt das mittlerweile sehr abgedroschene Merkelzitat denn immer noch?

          • A_norny_mousse@piefed.zip
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            1 day ago

            Aber dein eigener Kommentar geht doch weit über Politik(er) hinaus … öffentlicher Dienst, Volksmeinung etc.

            Man könnte natürlich weiterspinnen dass Politik da auch bildend mitwirkt.

            • ComfortableRaspberry@feddit.org
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              1 day ago

              Das war explizit auf das Merkelzitat bezogen. Ich würde allerdings auch sagen, dass die Politik da schon ein bisschen die Relevanz vorgibt. Von der Seite wird aber eher suggeriert, dass Jugendschutz das größte Problem im Kontext Internet sei.
              Ich merke zumindest an meiner Familie, die wenig technikaffin ist, dass die sich unbewusst daran orientieren.

              Was ich allerdings nicht weiß, ist wer eigentlich die Prioritäten vorgibt. Neulich gab’s hier ja auch einen Artikel über eine Festplatte, die auch nach über 2 Jahren noch nicht ausgewertet war, obwohl man sie als Beweismittel in einem Kinderpornographie Fall eingesammelt hatte. Es bleibt sehr viel liegen. Das fällt bei digitalem vielleicht auch leichter, weil man es nicht so gut sieht.

              Ich befürchte auch, dass es an fähigem Personal fehlt. Und stattdessen einfach mehr Überwachungssoftware eingekauft wird, die in so einem Fall auch nichts bringt.

    • Wrufieotnak@feddit.org
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      2 days ago

      Ich vermute Mal es hängt wie so oft davon ab ob sich in der Polizei jemand findet, der Interesse hat die Sache auch zu verfolgen. Und daran wird es wohl scheitern wenn du niemand bekanntes oder mit der CDU befreundet bist.

      • Dynamo Maus@feddit.org
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        2 days ago

        Du bist so kurz davor die matriarchale Weltverschwörung aufzudecken /s

        Laber doch keinen Scheiß von Männerhasskampagnen. Die gibt es nicht systematisch (bestimmt hat das irgendwer irgendwann mal gemacht). Frauenhass wird durch Algorithmen verstärkt und von den Techbros befördert - Frauenhass findet also systemisch statt.

        • JensSpahnpasta@feddit.org
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          2 days ago

          Mein Mastodon war in diesem Fall leider so schrecklich, dass ich diversen Frauen entfolgt bin. Eigentlich kluge Frauen, deren Beiträge ich gerne gelesen habe. Die dann aber halt pauschal alle Männer als brutale Sexualstraftäter geflamt haben mit der gleichen Argumentationsweise wie Nazis immer von “ein afghanischer Asylbewerber hat eine Gewalttat begangen” zu “alle Afghanen sind schreckliche Monster und wir sollten sie alle abschieben oder umbringen” kommen. Da wurden mir wirklich extrem hetzerische Beiträge in die Timeline gespült.

          Das gibt es. Du solltest es nicht leugnen, weil das ein Spaltpilz ist, der halt massiv wirkt. Da vertreibt der Feminismus nämlich gerade fürchte ich alle mit ihm sympathisierenden Männer.

          • AntonMuster@discuss.tchncs.de
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            1 day ago

            Du kriegst hier ja ziemlich viel Gegenwind, deshalb wollte ich nur kurz hier lassen, dass ich das genau so empfinde. Und ich bin nicht mal ein Mann lol. Vor allem auf Mastodon (dem “guten” social media) sind da erschreckend viele voll von selbstgerechtem Hass.

          • Dynamo Maus@feddit.org
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            2 days ago

            Wie gesagt:

            Die gibt es nicht systematisch (bestimmt hat das irgendwer irgendwann mal gemacht).

            Des weiteren, sagst du:

            Da vertreibt der Feminismus nämlich gerade fürchte ich alle mit ihm sympathisierenden Männer.

            Lass dir doch nicht erzählen das sei “der Feminismus”. Was soll der Rückschluss sein “dem Feminismus” den Rücken zu kehren? Lass es mich plakativ runterbrechen: Weil eine Frau im Internet schreibt sie hasst alle Männer, fang ich auch nicht an meine Frau zu schlagen.

            Den Nazivergleich halte ich nicht für geeignet da es sich eben nicht um die systemisch diskriminierende Gruppe sind um die systemisch diskriminierte Gruppe handelt. Der Vergleich wäre besser mit Sklaven die sagen dass sie weiße Menschen hassen - aber auch Vergleich den finde ich ähnlich unangebracht.

            • JensSpahnpasta@feddit.org
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              2 days ago

              Lass dir doch nicht erzählen das sei “der Feminismus”. Was soll der Rückschluss sein “dem Feminismus” den Rücken zu kehren? Lass es mich plakativ runterbrechen: Weil eine Frau im Internet schreibt sie hasst alle Männer, fang ich auch nicht an meine Frau zu schlagen.

              Ich kann dir einfach nur mal meine Erfahrungen nennen: Ich bin einfach vor einer Weile ganz bewusst diversen Frauen auf Mastodon gefolgt, die als feministisch empfohlen wurden. Und ich hab auch in diverse Foren hier und auf Reddit geschaut. Und das, was ich da zu lesen bekomme, war halt absolut abschreckend: Da schreiben wirklich Frauen, dass sie Männer hassen. Dass Männer alle vergewaltigende Triebtäter sind. Posts von Männern werden pauschal abgekanzelt. Vielleicht bin ich da in eine sehr wilde Crowd gekommen, aber diese Tendenzen sehe ich halt auch in anderen Bereichen im Internet.

              Und das bedeutet halt nicht, dass ich jetzt meine Frau schlage. Aber alleine schon der stetige Vorwurf, dass ich das tun könnte, macht mir wenig Lust, weiter mit entsprechenden Personen zu interagieren. Das meinte ich mit “der Feminismus vertreibt die sympathisierenden Männer”

              • Teppichbrand@feddit.org
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                1 day ago

                Hey Jens,
                da möchte ich dir unbedingt widersprechen. Ich finde diesen Satz sehr treffend:

                Männer fühlen sich angegriffen, während Frauen täglich angegriffen werden

                Und genau das passiert gerade bei dir: Du fühlst dich angegriffen. Dabei geht es erstmal darum die Situation zu erkennen und zu benennen. Männer sind für Frauen mit Abstand die allergrößte Gefahr. Im eigenen zuhause, systemisch geschützt. Sie bekommen über Pornos, Deutsch-Räp und ihren Chef ständig Frauenhass und patriarchale Abwertung ins Leben gerotzt. Da kann ich den Zorn und die Verzweiflung absolut nachvollziehen. Dein Vergleich mit dem Afghanen hinkt hart, weil “die Ausländer” halt einfach pauschal kein Problem sind, “die Männer” und ihre Machtstrukturen aber schon.

                • JensSpahnpasta@feddit.org
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                  18 hours ago

                  Ich antworte mal gleichzeitig auf deine beiden Beiträge und muss dir leider etwas widersprechen. Wenn du zum Beispiel mal in die polizeiliche Kriminalstatistik guckst, dann wirst du feststellen, dass Partnerschaftsgewalt auch von Frauen ausgehen kann. Genauer gesagt sind bei 20% der bekannt gewordenen Fälle Männer die Opfer und 1/4 der Täter sind Täterinnen. Die Dunkelziffer in diesen Fällen wird übrigens enorm sein, gerade da sich weibliche Partnerschaftsgewalt anders und weniger in Form von direkten Körperverletzungen zeigt und mehr über psychische Gewalt. Schaust du in andere Statistiken, wirst du feststellen, dass z.B. 2/3 der Opfer von Gewalttaten männlich sind oder dass auch Männer bei den Gewaltdelikten im öffentlichen Raum viel häufiger Opfer sind.

                  So wie du argumentierst und wie es dann leider auch in den entsprechenden Bubbles üblich ist, Ist es dann einfach viel zu unterkomplex und damit falsch. Du etwa hast zum Beispiel einfach mal 20% der Opfern von Partnerschaftsgewalt völlig ins Gesicht gespuckt. Du behauptest, dass alle Männer sich Deutschrap und Gewaltpornos reinziehen. Unten attackierst du einfach mal extrem pauschal alle “Männer-Egos” als fragil. Von allen 42 Millionen Männern des Landes. Und das zieht sich dann einmal durch alle Argumentationsmuster: Eben noch drüben bei Mastodon einen Post gesehen, dass Männer ja angeblich alle nachts ohne Angst durch die Straßen gehen und nie einen Schlüssel in der Faust als Selbstverteidigung gehalten hätten.

                  Und jetzt kommt der springende Punkt, und ich bitte dich, den wirklich in Ruhe und ohne Wut durchzulesen: Solche Aussagen widersprechen eben den Lebenserfahrungen, die du als Mann gemacht hast. Du kriegst natürlich mit, wenn im Freundeskreis Scheiße in Partnerschaften passiert, und es ist dann halt auch häufig eben weiblich. Weil dein Kumpel halt dann auf deiner Couch pennt oder sich doch hart ausheult. Du kriegst halt auch mit, wenn Freunde und Bekannte Gewalt auf der Straße erfahren haben. Und du kennst natürlich auch entsprechende Unsicherheitssituationen da draußen. Die Chancen sind auch nicht klein, dass dir selber schon mal Gewalt angetan wurde. Die Person, die im Freundeskreis Opfer von Fakeprofilen wurde, war ein Mann und die Ex-Freundin steckte wohl dahinter. Wurde nie gerichtlich/polizeilich nachgewiesen, aber der Zusammenhang zur Trennung war glasklar. Und wenn du dann entsprechende feministische Posts liest, die einfach so pauschal Männer attackieren, dann holt das dich schlicht und einfach nicht ab. Nicht wegen eines fragilen Egos, sondern einfach, weil es halt falsch ist. Partnerschaftsgewalt ist kein männliches Problem. Partnerschaftsgewalt ist nicht angeborene Eigenschaft von Menschen, die Penisse besitzen, sondern ein viel, viel komplexeres Thema, das auch von Frauen ausgeht. Und um wirklich etwas gegen die Ursachen zu machen, reicht es halt nicht ins Internet zu schreiben, dass Männer alle Gewaltpornos und Deutschrap gucken und daher alle Monster sind.

                • FooBarrington@lemmy.world
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                  1 day ago

                  Wo genau möchtest du ihm widersprechen? Dass diese Art von pauschalisierenden Diskussionen existiert? Oder dabei, dass sich solche Vorwürfe auf “Ally”-Männer negativ auswirken können? Mehr Meinungen habe ich in seinem Kommentar nicht gefunden.

                  Oder widersprichst du dabei, dass diese pauschalen Vorwürfe problematisch sind?

              • Dynamo Maus@feddit.org
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                2 days ago

                Das meinte ich mit “der Feminismus vertreibt die sympathisierenden Männer”

                Ok verstanden. Aber dann ist doch der Grundpunkt: diese Frauen erreichen dich nicht. Du versuchst weiter für Geschlechtergerechtigkeit zu kämpfen - auf deine weise - und sie eben auf ihre.

                Mich z.B. erreicht das total. Ich kann den Hass, den Frust, die Angst und Sorge durch die Perspektiven sehr gut nachvollziehen und nehme das eher als eine Feststellung einer statistischen Anhäufung wahr als einen Hass auf mich als einzelnen Mann.

          • ComfortableRaspberry@feddit.org
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            2 days ago

            Das macht die aktuelle Situation immer noch nicht zu einer Kampagne für Männerhass. Es ist und bleibt eine Straftat, die von einem Mann verübt wurde. Fertig.

            • JensSpahnpasta@feddit.org
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              2 days ago

              Kann nicht beides der Fall sein? Du hast hier eine Straftat und in der Reaktion wird dann gegen breite Bevölkerungsgruppen gehetzt, die zufällig eine gleiche Eigenschaft mit dem Täter besitzen. Ist immer der gleiche beschissene Mechanismus. Dann sollen sich ganz normale Muslime aus Wuppertal plötzlich von den Hamas-Verbrechen distanzieren, die Synagogen in Deutschland brauchen Polizeischutz, weil Leute nicht zwischen Israel und Judentum unterscheiden können und wenn ein psychisch Kranker Afghane in Aschaffenburg eine Gewalttat begeht, wird gegen alle Afghanen, Muslime oder Asylbewerber gehetzt. Der Mechanismus ist wirklich immer der gleiche: Es gibt eine Straftat und dann wird eine größere Gruppe dafür verantwortlich gemacht, der pauschal und grundsätzlich die gleichen Eigenschaften, Triebe, Absonderlichkeiten zugeschrieben werden. Das bedeutet nicht, dass die Tat nicht verübt wurde, aber das, was dann folgt, ist eine Hetzkampagne.

              • ComfortableRaspberry@feddit.org
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                2 days ago

                Wie soll denn die Tatsache, dass eine Frau darüber spricht, was ihr angetan wurde und dabei (zu Recht) die Strafverfolgung in DE kritisiert bitte eine Kampagne für Männerhass sein?

                Dieses rumgeopfere nervt, sorry.

                Dass der online Mob wie immer in Extreme verfällt ist nichts neues und natürlich scheiße und nicht hilfreich. Dieses Verhalten aber mit Feminismus oder gar einer Kampagne gleichzusetzen ist bizarr. Hinter einer Kampagne steckt Absicht und zu behaupten, dass Fernandes eine Kampagne für Männer Hass gestartet hat finde ich daher doch mehr als daneben.

                • JensSpahnpasta@feddit.org
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                  2 days ago

                  Wir reden hier über zwei verschiedene Dinge: Ich finde es gut, dass dieser Fall in der Öffentlichkeit diskutiert wird und dass es hier eine Strafverfolgung gibt und finde Ulmen auch echt ekelig. Ich finde es nur nicht ok, dass in zu vielen Onlinediskussionen so getan wird als ob jeder Mann direkt so ein komischer Triebtäter wie Ulmen ist. Das ist eine wichtige Unterscheidung und hat auch nichts mit “rumgeopfere” zu tun. Keine Lust mich an einem Sonntag Morgen als geborgenen Triebtäter beschimpfen zu lassen, nur weil ich das gleiche Geschlecht habe wie irgendein Fernsehmoderator.

                  Wie geschrieben: Das sind verschiedene Dinge. Das soll nicht das Verbrechen relativieren, aber gleichzeitig ist da die Reaktion in bestimmten Kreisen völlig aus dem Ruder gelaufen und endet in Pauschalbeschimpfungen

          • Dynamo Maus@feddit.org
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            2 days ago

            Beim erneut lesen ist mir etwas wie Schuppen von den Augen gefallen:

            Ist dir schon aufgefallen, dass du auf der einen Seite zu Frauen sagst sie sollen nicht alle Männer über einen Kamm scheren aber auf der anderen Seite sprichst du für alle (mit dem Feminismus sympathisierenden) Männer?

            pauschal alle Männer als brutale Sexualstraftäter

            alle mit ihm sympathisierenden Männer.

            Edit: nicht zum vorführen von dir sondern als Aufzeigen der grundproblematik - ich verstehe auch nicht warum die Leute dich downvoten, nehme das als eine konstruktive Diskussion wahr.

            • FooBarrington@lemmy.world
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              1 day ago

              In beiden Fällen wird zwar pauschalisiert, aber das alleine ist nicht das Problem. Pauschalisieren ist zwar selten gut oder sinnvoll, aber im Kontext alltäglicher Sprache ist es normalerweise nur eine Ungenauigkeit.

              Problematisch wird es aber, wenn negative Attribute pauschal ganzen Gruppen zugeschrieben werden. Wir wissen, welche psychologischen Effekte das für beide Seiten hat. Das hat Jens nicht gemacht.

  • General_Effort@lemmy.world
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    ·
    1 day ago

    Jetzt gibt’s schon virtuelle Vergewaltigungen! Damals, als die Rechtehaber uns vor dem digitalen Diebstahl, dem Raubmordkopieren, gewarnt haben, haben wir gelacht. Aber wer lacht jetzt? Also her mit der Vorratsdatenspeicherung.