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Cake day: July 22nd, 2024

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  • es ist dennoch angenehm zu sehen, dass man nicht ganz so klein oder allein ist, wie es die Medien immer wieder gerne darzustellen versuchen. Und das solche Demos auch absolut friedlich und fröhlich verlaufen, die Polizei, die durchaus da sein muss, sich mehrheitlich langweilt oder selbst Selfies schießt und damit absolut menschlich und nahbar wirkt. Das lässt das Bild, das man von unseren Ordnungshütern und dem Land hat, dann doch ein klein wenig heilen und den Alltag ein klein wenig besser ertragen.

    Und wenn das auch “nur” das einzige ist, was es bringt, dann ist allein das es schon wert, es zu tun finde ich.














  • bei einem Kriegsfall geht es dann aber um die LandesVERTEIDIGUNG.

    Das ist ein himmelweiter Unterschied. Davon ab sollte man dann auch in Betracht ziehen, WER denn die Leute, die hier von den (perspektivisch gesehen) Russen, die sich, wie man sieht, einen Dreck um Völkerrecht und gute Behandlung von Kriegsgefangenen kümmern, sich dafür aber die “schönsten” Mädels rauspicken und mit denen Dinge tun, an die ich nicht einmal denken will, geschützt werden sollen noch verteidigen oder eben bewahren soll?

    Der Herr oder wer auch immer bewahre, dass wir JEMALS wieder in so eine Situation kommen, aber WENN, dann braucht es eben Leute, die WISSEN, was sie tun, mit beiden Füßen auf dem Boden unserer Verfassung stehen und das machen, wovor eben jene Zauderer als “trau ich mich nicht” zurückweichen. Eben DAMIT jene Zauderer auch noch ein Morgen haben, in dem sie in Freiheit aufwachen können.


  • auch diese Systeme wollen entwickelt und irgendwann mal gesteuert werden. Und es ist ja nicht so, als würde die Bundeswehr nicht auch genau daran arbeiten.

    Problem ist nur: Wie alle anderen Fakten kommen diese bei den Menschen schlicht nicht mehr an. Da muss man ja nur grob das Thema “Bundeswehr” andeuten und schon kommen entweder Verweise auf “schlechte Ausrüstung” oder eben direkt das “ich will nicht töten”-Mantra - was umso trauriger ist, da die Bundeswehr im internationalen Kontext eine der angesehensten Armeen der Welt ist - eben WEIL sie eine so hohe, moralische Latte hat (ich sag nur das Soldatengesetz und “es ist deine Pflicht, einen Befehl, der klar erkennbar gegen das Grundgesetz oder die Menschenrechte verstößt, zu verweigern und es zu melden”). Auch das weiß hierzulande fast niemand.



  • ich gebe ja zu, dass es Ecken bei uns im Land gibt, die (noch) nicht mit ÖPNV oder Fahrrad leicht erreichbar sind. ABER: In genau diesen Regionen gibt es Alternativen und KANN man Alternativen schaffen.

    Wir hier in meiner Region (ländlich, wie gesagt) haben da mit der Bürgerenergie (die besteht btw. NUR aus Privatleuten!) etwa CarSharingfahrzeuge angeschafft. Rein elektrisch, wohl gemerkt (und zu einem wirklichen Schnapper. Sprich: Um die 30-40 Euro pro Tag). Werden hervorragend und gern von den Leuten angenommen.

    Ich selbst engagiere mich gerade dafür, dass bei unserem Bahnhof, an dem das Parkhaus neu gebaut werden soll, bei der Gelegenheit MASSENHAFT Ladestationen für Elektrofahrzeuge hinkommen, die man dann einfach morgens dort anstöpselt, mit der Bahn dann zur Arbeit, zum Shopping, in die Schule, in die Uni oder sonstwohin fährt, damit der Wagen, wenn man zurück kommt, schön voll ist - was die Notwendigkeit, daheim zu laden, effektiv eliminieren würde (gleichzeitig könnte man sogar überliegen, die Autos dann netzdienlich zu verwenden, dafür dann halt Parken und Laden kostenlos machen, wenn die Fahrer das wünschen).

    Und ich war auch dran beteiligt, dass wir hier Leih-Pedelecs von NextBike (oder wie auch immer die jetzt heißen) hin bekommen. Auch die werden reichlich benutzt und erfreuen sich so großer Beliebtheit, dass wir mittlerweile etliche neue Stationen einweihen konnten.

    Schließlich habe ich mit einer anderen Gruppe noch aktiv dafür gekämpft, dass unsere Busanbindung optimiert wird, mehr Strecken, ein breiteres Netz, Taktverdichtung etc. - denn DIE werden mittlerweile auch bereitwillig angenommen und teils aktiv danach gefragt.

    Dinge wie “ich kann halt nicht anders” sind in meiner Wahrnehmung nur typisch deutsche Ausreden. Frei nach Pispers:

    Der Deutsche ist so: Er läuft immer um den Block, latscht dort geradewegs und sehenden Auges in den Hundehaufen, nur um sich dann zu beschweren, dass seine Schuhe jetzt stinken, warum das keiner wegmacht und dass überhaupt IRGENDWER da mal was tun sollte - nur um dann, bei der nächsten Runde, wieder in den selben Haufen hinein zu latschen, woraufhin das Schauspiel wieder von vorne losgeht. Auf den Hinweis eines anderen, vor dem Haufen doch einfach einen Schritt zur Seite zu machen, erwidert der Deutsche dann “keine Experimente!” und latscht wieder in den Haufen rein.



  • man könnte es auch damit lösen, indem man sich bei der Suche nach Wohnung oder sonstiger Bleibe aktiv nach gewissen Faktoren umschaut, die eben “wichtig” sind.

    Mir war bspw. wichtig, dass ich nen Bahnhof mit halbwegs ordentlicher Anbindung fußläufig erreichbar habe. Hab ich sogar - 15 Minuten zu Fuss. Und das auf dem Land.

    Natürlich wäre es wünschenswert, wenn Busse und Bahnen an jeder Dackelhütte anhalten. Allerdings zahlt so etwas eben keiner - umgekehrt hat man, wo die Infrastruktur DERART dünn ist, dann auch meistens Häuser oder eben Platz, um mindestens eine wetterfeste Schukosteckdose nach außen zu führen, um dann ein mindestens kleines Elektroauto damit laden zu können (und die sind gewiss nicht teuer. Dacia Spring etwa - 99 Euro pro Monat. So günstig, dass man, wenn man die Förderung beantragt und den Wagen genau so finanziert, auf zwei Jahre gerechnet nicht nur kostenlos fahren kann, sondern sogar bis zu 2000 Euro ZURÜCK bekommt).

    Ganz, ganz bös gesprochen könnte man sogar sagen, dass wir uns, als Gesellschaft, jahre- und jahrzehntelang bewusst in eine Sackgasse manövriert haben (sehenden Auges btw.) und jetzt, da wir am Ende der Sackgasse stehen, wird laut rumgejammert, dass doch IRGENDWER was tun müsse und das es doch so nicht mehr weitergeht und man Hilfe braucht…